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Aktuell

oeku empfiehlt: Nein zur Milchkuh-Initiative


oeku Kirche und Umwelt empfiehlt ein Nein zur Milchkuh-Initiative. Die Initiative „Für eine faire Verkehrsfinanzierung“ ist nach Ansicht der oeku nicht kompatibel mit einer Verkehrspolitik, die sich an den Kriterien der Nachhaltigkeit und der Klimaverträglichkeit orientiert. Mit der Annahme der Initiative droht eine weitere Zunahme des Strassenverkehrs zu Lasten des öffentlichen Verkehrs.

 


 

SchöpfungsZeit 2016: 1. September bis 4. Oktober

"Ein Ohr für die Schöpfung - Themenreihe fünf Sinne"

 

Im Jubiläumsjahr «30 Jahre oeku» beginnt die oeku eine neue Themenreihe zu den klassischen fünf Sinnen. Am Anfang steht der Hörsinn. 2017 bis 2020 folgen Riechen, Tasten, Schmecken und Sehen.

 

Mit dem Slogan „Ein Ohr für die Schöpfung“ regt die oeku an, die Aufmerksamkeit auf die Klänge der Schöpfung zu richten und auch den Lärm wahrzunehmen, der die Schöpfung beeinträchtigt. Die SchöpfungsZeit bietet Kirchgemeinden und Pfarreien die Gelegenheit, die Aufmerksamkeit auf die Klänge der Schöpfung zu richten: Vogel- und Froschkonzert, Wind und Wetter, Worte und Musik. Es gilt aber auch, den Lärm wahrzunehmen, der die Schöpfung beeinträchtigt, oder den Wert der Stille zu entdecken – in der Meditation und in der Natur.

 

 


 

Jubiläum 2016

Von der Basisorganisation zur kirchlichen Umweltfachstelle

 

 

Am 6. Dezember 1986 ist der ökumenische Verein oeku Kirche und Umwelt gegründet worden. Aus der ökumenischen Bewegung für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung entstanden, ist die oeku heute eine allseits anerkannte kirchliche Umweltfachstelle. Die oeku unterstützt Kirchgemeinden, Pfarreien und Landeskirchen mit schöpfungstheologischen Impulsen, Kursen, Praxisempfehlungen und der Vermittlung von Beratungen.
Ihr 30-Jahr-Jubiläum feiert die oeku in Freiburg i.U. am 4./5. November 2016.

 


 

Statement des oeku-Vorstands

Verlagerung am Gotthard muss weitergehen

 

Der Vorstand von oeku Kirche und Umwelt bedauert das Abstimmungsresultat zur zweiten Gotthardröhre. Entscheidend ist nun, dass das Versprechen des einspurigen Tunnelbetriebs eingehalten wird. Die Transitkapazität für den Strassenverkehr zu erhöhen wäre ein schlechtes Zeichen angesichts des hohen Anteils des Verkehrs am CO2-Ausstoss. Ziel muss sein, dem umweltschonenden Bahnverkehr (NEAT) den Vorrang zu geben, das sensible Alpengebiet vor zusätzlichen Schadstoffbelastungen zu schützen sowie die gesteckten Klimaziele einzuhalten.

 

Am 28. Februar 2016 wurde der Souverän zum Bau eines weiteren Strassentunnels durch den Gotthard befragt. Für den Vorstand des ökumenischen Vereins oeku Kirche und Umwelt sprechen klimapolitische, umweltethische und finanzielle Argumente dagegen, die Transitkapazität für den Strassenverkehr auf Vorrat zu erhöhen. Der oeku-Vorstand hat deshalb im Vorfeld der Abstimmung empfohlen, die Vorlage abzulehnen.

 

 


 

Klimakonferenz in Paris

 

Vom 30.11. bis zum 11.12.2015 verhandelten in Paris 196 Staaten über die Klimazukunft unseres Planeten. Der Schweiz kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Sie ist ein kleines Land mit grossen Möglichkeiten: Es braucht Länder, die im Klimaschutz vorangehen, innovativ sind und zeigen wie es geht. Auch die Kirchen spielen eine wichtige Rolle: In Worten und Taten.

 

 

 

 

Bild vom Klima-Aktionstag vom 28.11.2015 in Zürich.

 

 

Informationen:

 

 

Klima-Aktionstag:

 

 

 

 


 

Der oeku-Vorstand und die Arbeitsstelle zeigen Herz im Rahmen der Kampagne "Denn ich liebe"


Kirchgemeinden mit Umweltzertifikat

Der Grüne Güggel ist gelandet

 

Am Sonntag, 8. November 2015 wurden in Romanshorn die ersten Schweizer Kirchgemeinden mit dem Umweltzertifikat "Grüner Güggel" ausgezeichnet. Die katholischen Kirchgemeinden Arbon, Ermatingen, Güttingen, Romanshorn und Sirnach sind die ersten, die nach ref. Bülach (ISO 14001, 2013) ein Umweltzertifikat erarbeitet haben. In Deutschland arbeiten bereits über 700 kirchliche Einrichtungen mit einem kirchlichen Umweltmanagement. Die reformierte Kirchgemeinde Meilen wird am 6. Dezember mit dem "Grünen Güggel" ausgezeichnet (Einladung siehe rechts), weitere Gemeinden stehen bereit.

 

 

oeku Kirche und Umwelt ist die Schweizer Zertifizierungsstelle für den "Grünen Güggel" und gibt Auskunft über die standardisierten Voraussetzungen für die Zertifizierung.

 

 

 

 

Medienbeiträge zur Zertifizierung der ersten Kirchgemeinden mit dem Grünen Güggel:

 

 

 

Gruppenbild der Zertifizierung vom 6. Dezember 2015 in Meilen.

 


Aktion SchöpfungsZeit: 1. September bis 4. Oktober 2015

"Sanfte Hügel, raue Gipfel - Lebensraum Berge"

Die Alpen gehören mit etwa 30 000 Tier- und 13 000 Pflanzenarten zu den artenreichsten Gebieten Europas. Der Lebensraum Berge soll intakt bleiben und so auch in Zukunft Ort für die spirituelle Erfahrung sein. Dafür dürfen Kirchgemeinden und Pfarreien im Rahmen der diesjährigen Aktion SchöpfungsZeit besonders eintreten.

 


Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus

"Laudato si' - über die Sorge für das gemeinsame Haus"

 

Papst Franziskus hat seine Umwelt-Enzyklika Laudato si („Gelobt seist du“; in Anlehnung an den Sonnengesang von Franz von Assisi) bewusst im Vorfeld der Klimaverhandlungen von Paris veröffentlicht. Das Schreiben ermutigt die Weltgemeinschaft zu verantwortlichem Handeln.

  Weiterführende Beiträge und Links


Weitere Texte und Materialien bei der oeku sowie bei www.ecen.org

 

 

Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Enzyklika "Laudato si"

 

 

 

Aufruf zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung

Die röm.-kath. Kirche beging am 1. September 2015 erstmals weltweit den Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung. Papst Franziskus hat angesichts der ökologischen Krise zur Umkehr aufgerufen und will Christen regelmässig am 1. September an ihre besondere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung erinnern.

 


Buchvernissage "Es werde grün"

Bild: oeku-Präsident Stephan Degen-Ballmer präsentiert das neue Umwelthandbuch.

Das oeku-Umwelthandbuch für Kirchgemeinden ist in einer neuen, erweiterten Ausgabe unter dem Titel „Es werde grün“ erschienen. Das Handbuch wurde bei einer Vernissage am 25. März 2015 in Zürich vorgestellt. Die Teilnehmenden eines Werkgesprächs waren sich darin einig, dass es keine Umweltkatastrophen braucht, um christliches Engagement für die Schöpfung zu begründen. Dieses Engagement ergebe sich ganz natürlich aus dem Glauben. Dennoch sehen sie einen grossen Handlungsbedarf in Pfarreien und Kirchgemeinden.

Das Umwelthandbuch "Es werde grün" wird in der zweiten Aprilhälfte ausgeliefert.


Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn

Fördergelder für Energieberatungen

Die Ref. Kirchen Bern-Jura-Solothurn stellen jährlich Fördergelder für Energieberatungen zur Verfügung. Neu unterstützen Refbejuso die Erzeugung von erneuerbarer Energie auf kirchlichen Gebäuden mit Fördergeldern und mit einem praktischen Leitfaden.
Wir stellen das Förderprogramm vor.


Kooperation mit Brot für alle und Fastenopfer

Leitfaden Energie sparen und Klima schützen

Der Leitfaden für Kirchgemeinden "Energie sparen und Klima schützen" (Neuauflage von 2013) kann mit einem Klick aufs untenstehende Bild heruntergeladen oder als gedruckte Broschüre bei der oeku bestellt werden (Fr. 12.-).






News-Archiv

Veranstaltungen

Kurse/Veranstaltungen mit oeku-Beteiligung


4./5. November 2016

Jubiläumsfeier "30 Jahre oeku Kirche und Umwelt".

Religionsforum an der Uni Fribourg und Schöpfungsfeier in der Kapuzinerkirche Fribourg.

 

 


Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht kann heruntergeladen oder bei der Arbeitsstelle bestellt werden.

 

ProChileWatt

Das Förderprogramm ProChileWatt unterstützt Schweizer Kirchgemeinden mit Beratung und Förderbeiträgen beim Strom sparen.

 

Umwelthandbuch



Das Umwelthandbuch «Es werde grün» gibt praktische Tipps zum Energiesparen, zur Umgebungsgestaltung, zum Einsatz von Putzmitteln etc. Das gebundene Buch (152 S. A4, illustriert) kann bei der oeku für Fr. 34.80 bestellt werden.

 

Good Practices

Die Liste von guten Beispielen gelebter Umweltpraxis in Schweizer Kirchgemeinden umfasst über 200 Beispiele auf 90 Seiten.
Schwerpunkte:

  • SchöpfungsZeit feiern
  • Energie sparen
  • Lebensräume schaffen

 

Die Liste kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Beispiele an info@oeku.ch

 

Petition für eine gerechte Klimapolitik

Klimapetition eingereicht

Am 28. Mai 2015 haben VertreterInnen der oeku zusammen mit ihren PartnerInnen der Klima-Allianz die Klimapetition eingereicht. 107‘765 Unterzeichnende verlangen eine gerechte Klimapolitik von der Schweiz. Unser Dank geht an alle, die Unterschriften gesammelt und selber unterschrieben haben!

 

Online-Leitfaden «Solaranlagen»

Online-Dokument mit praktischen Informationen zur Installation von Photovoltaikanlagen auf (kirchlichen) Gebäuden.

Hg: Ref. Kirchen Bern-Jura-Solothurn + oeku Kirche und Umwelt.

Urwaldfreundliche Kirchgemeinde

Rund 600 Städte, Kantone, Schulen und Kirchgemeinden verwenden das Label "urwaldfreundlich". Sie beachten nachhaltige Kriterien bei ihrer Holz- und Papierbeschaffung. Mit dem Einsatz von Recycling- statt Neufaserpapier wird zudem der Energieverbrauch reduziert.