Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» setzt sich für eine Klimapolitik ein, die auf sozial und wirtschaftlich verantwortbarem Weg zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Bewahrung der Schöpfung beiträgt. Einzelpersonen, Pfarreien, Kirchgemeinden und andere kirchliche Organisationen sind eingeladen, durch die Unterstützung der Koalition ihr Engagement für den Klimaschutz sichtbar zu machen.
Sie können sich für eines, mehrere oder alle klimapolitischen Anliegen mit uns gemeinsam stark machen! Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» richtet sich an katholische, christkatholische und reformierte Landeskirchen, freikirchliche Gemeinden, Kirchenräte, Pfarreien, Kirchgemeinden, katholische und evangelische Frauenvereine, Gemeindeleiter:innen, Pfarrer:innen, Theolog:innen und Seelsorgende.
In 2026 steht folgendes an:
Finanzplatzinitiative
Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» ruft alle Kirchgemeinden, kirchliche Verwaltungen und Pfarreien dazu auf, ihre Finanzanlagen zu überprüfen, um diese an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten oder ihre Investitionen schrittweise in nachhaltige Finanzanlagen zu verlagern.
Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» unterstützt die Unterschriftensammlung und empfiehlt, die Initiative anzunehmen.
- 10 Gebote für klimaverantwortliches Banking – Publikation vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK)
- Medienmitteilung vom 16.4.2026
- Medienmitteilung vom 12.12.2024
- Webseite der Finanzplatzinitiative
10-Millionen-SchweizDie «Christ:innen für Klimaschutz» warnt vor der SVP‑Initiative «Keine 10‑Millionen‑Schweiz», auch als «Nachhaltigkeitsinitiative» gelabelt, weil ihr Titel irreführend ist. Die Initiative verwechselt Problem und Ursache: Nicht die Einwohner:innenzahl, sondern ein auf fossile Energien und die Verwertung von Mensch und Umwelt basierendes Wirtschafts‑ und Konsummodell zerstören die Schöpfung. Zuwanderung pauschal als Bedrohung der Natur und des Klimas darzustellen, widerspricht christlichen Werten, sich für die Fremden, Schwachen und Geflüchteten einzusetzen. Die irreführend genannte «Nachhaltigkeitsinitiative» suggeriert, dass das Fernhalten von Menschen, die Natur schütze, anstatt griffige Naturschutznassnamen zu ergreifen und CO₂‑Emissionen zu senken. Christliche Naturschutz- und Klimapolitik sollte die Strukturen dahingehend ändern, dass die Schöpfung bewahrt und zugleich Menschenwürde und Gerechtigkeit respektiert werden.
Im Jahr 2025 setzten wir uns für folgende Anliegen ein:
Konzernverantwortungsinitiative
Die Koalition «Christ: innen für Klimaschutz» ruft auf, sich für die neu lancierte Konzernverantwortungsinitiative stark zu machen, sich an der Unterschriftensammlung zu beteiligen und für die Anliegen der Initiative zu mobilisieren.
In nur 14 Tagen hat die Koalition für Konzernverantwortung 183’661 Unterschriften gesammelt! Jetzt geht es darum, die Unterstützung sichtbar zu machen und alle unterschriebenen Unterschriftbögen noch einzuschicken:
Medienbericht auf ref.ch: Konzernverantwortung: Ein Kernanliegen der Kirchen?
Umweltverantwortungsinitiative
Am 9. Februar 2025 stimmte die Schweizer Stimmbevölkerung über die Umweltverantwortungsinitiative ab. Die Christ:innen für Klimaschutz riefen auf, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und die Initiative anzunehmen. Die Stellungnahme ist unten verlinkt.
Medienbericht auf ref.ch: Der unfertige Umweltschutz
- Das ökumenische Netzwerk «Eine Erde» rief Kirchgemeinden und Pfarreien dazu auf, das Gebet für unsere Erde (LS 246) besonders während der COP30 gemeinsam in Gottesdiensten zu beten. Hier der Link zum Aufruf: netzwerk-eine-erde.de
- Die Briefe der Südbischöfe zur Klimakonferenz finden Sie hier: Ein Aufruf für Klimagerechtigkeit und das gemeinsame Haus: Ökologische Umkehr, Transformation und Widerstand gegen Scheinlösungen (PDF).
- Medienmitteilungen von Fastenaktion «COP30: Ohne Plan bleibt das Klima auf der Strecke».
Sie können unsere Anliegen auch unabhängig von politischen Vorlagen unterstützen:
- Organisieren Sie ein Klimagebet in Ihrer Kirchgemeinde: Unser Vater, ökologisch (PDF).
- Feiern Sie die SchöpfungsZeit vom 1. September bis zum 4. Oktober.
- Überzeugen Sie Ihre Pfarrei oder Kirchgemeinde, ein Statement zum Klimaschutz auf dieser Seite aufzuschalten.
- Geben Sie ein persönliches Statement für den Klimaschutz auf unserer Website ab.
- Führen Sie das kirchliche Umweltmanagementsystem Grüner Güggel ein.
Weiter unten, unter «Über uns» finden Sie noch weitere Informationen.






Setzt sich Ihre Kirchgemeinde oder Pfarrei ebenfalls für den Klimaschutz ein? Wir veröffentlichen gerne Ihren Beitrag an dieser Stelle. Vielen Dank für die Unterstützung!
Kirchliche und christliche Organisationen haben sich in der Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» zusammen-geschlossen. Ziel der Koalition war die Annahme des Klimaschutz-Gesetzes am 18. Juni 2023. Im Klimaschutz-Gesetz sehen die «Christ:innen für Klimaschutz» einen sozial und wirtschaftlich verantwortbaren Weg zur Erreichung der Klimaziele.
Die vom Menschen verursachte Klimakrise ist eindeutig belegt, wissenschaftlich vom Weltklimarat und im realen Leben durch Hitzewellen, Waldbrände, schmelzende Gletscher, Dürren, Überschwemmungen, den ansteigenden Meeresspiegel und weitere Wetterextreme. Die Bevölkerung anerkennt die wissenschaftlichen Fakten und will eine rasche Änderung in der Klimapolitik.
Wir sehen: Die Klimakrise ist akut, sie ist eine Natur- und Menschheitskatastrophe von einem in der bisherigen Geschichte der Menschheit nicht gekannten Ausmass.
Die industrialisierten Länder nehmen ihre Verantwortung erst ansatzweise wahr und treiben den Klimawandel weiter voran. Die Schweiz lebt über ihre Verhältnisse und ist mitverantwortlich für die fortschreitende Klimaerhitzung.
Klimaschutz ist Ausdruck einer umfassenden Verantwortung für die Schöpfung. Es geht um den Schutz der Lebensgrundlagen für alle Lebewesen, heute und in Zukunft. Als kirchliche und christliche Organisationen unterstützen wir politische Entscheidungen, die Lösungen für die Klima- und Biodiversitätskrise bieten.
- Medienmitteilung vom 5. November 2025 zur COP30 in Brasilien
- Medienmitteilung vom 15. Januar 2025 zur Umweltverantwortungsinitiative
- Medienmitteilung vom 16. Januar 2025 zur Konzernverantwortungsinitiative
- Medienmitteilung vom 12.12.2024 zur Finanzplatzinitiative
- Medienmitteilung vom 21.8.2024 zur Biodiversitätsinitiative
- Medienmitteilung vom 14.5.2024 zum Stromgesetz
- Die Vernehmlassungsantwort der Koalition zur Klimaschutzverordnung vom 29.4.24
- Medienmitteilung vom 5.9.2023 zur Klimademo
- Positionspapier der Christ:innen für Klimaschutz, erarbeitet für die Abstimmung zum Klimaschutz-Gesetz
Weitere Materialien:
- Stellungnahme zur Biodiversitätsinitiative vom 23.7.2024
- Artikel von Lukas Gerber und Sarah Bach im andersLEBEN-Magazin
- Videobotschaften der Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt: sea-aku.ch.
- Ökologisches Vater Unser von der Klimademo 2023: Unser Vater, ökologisch (PDF)
- Unterlagen für die SchöpfungsZeit «Für das Klima hoffen, heisst handeln!»
- Klimaschutz – theologisch-ethische Überlegungen von Wolfgang Bürgstein und Kurt Zaugg-Ott
- Liturgische Texte und Predigtimpuls von Jacqueline Keune
- «Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt» (Psalm 24,1). Warum Nachhaltigkeit auch ein Thema für die Kirchen ist. Stellungnahme der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS.
- Handlungsaufruf Klimanotstand der Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt (AKU), A Rocha und anderen Organisationen.