Christ:innen
Für
Klimaschutz

Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» setzt sich für eine Klimapolitik ein, die auf sozial und wirtschaftlich verantwortbarem Weg zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Bewahrung der Schöpfung beiträgt. Einzelpersonen, Pfarreien, Kirchgemeinden und andere kirchliche Organisationen sind eingeladen, durch die Unterstützung der Koalition ihr Engagement für den Klimaschutz sichtbar zu machen.

So können Sie uns unterstützen:

Sie können sich für eines, mehrere oder alle klimapolitischen Anliegen mit uns gemeinsam stark machen! Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» richtet sich an katholische, christkatholische und reformierte Landeskirchen, freikirchliche Gemeinden, Kirchenräte, Pfarreien, Kirchgemeinden, katholische und evangelische Frauenvereine, Gemeindeleiter:innen, Pfarrer:innen, Theolog:innen und Seelsorgende.

In 2026 steht folgendes an:

Finanzplatzinitiative

Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» ruft alle Kirchgemeinden, kirchliche Verwaltungen und Pfarreien dazu auf, ihre Finanzanlagen zu überprüfen, um diese an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten oder ihre Investitionen schrittweise in nachhaltige Finanzanlagen zu verlagern.
Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» unterstützt die Unterschriftensammlung und empfiehlt, die Initiative anzunehmen.

10-Millionen-Schweiz
Die «Christ:innen für Klimaschutz» warnt vor der SVP‑Initiative «Keine 10‑Millionen‑Schweiz», auch als «Nachhaltigkeitsinitiative» gelabelt, weil ihr Titel irreführend ist. Die Initiative verwechselt Problem und Ursache: Nicht die Einwohner:innenzahl, sondern ein auf fossile Energien und die Verwertung von Mensch und Umwelt basierendes Wirtschafts‑ und Konsummodell zerstören die Schöpfung. Zuwanderung pauschal als Bedrohung der Natur und des Klimas darzustellen, widerspricht christlichen Werten, sich für die Fremden, Schwachen und Geflüchteten einzusetzen. Die irreführend genannte «Nachhaltigkeitsinitiative» suggeriert, dass das Fernhalten von Menschen, die Natur schütze, anstatt griffige Naturschutznassnamen zu ergreifen und CO₂‑Emissionen zu senken. Christliche Naturschutz- und Klimapolitik sollte die Strukturen dahingehend ändern, dass die Schöpfung bewahrt und zugleich Menschenwürde und Gerechtigkeit respektiert werden.

Im Jahr 2025 setzten wir uns für folgende Anliegen ein: 

Konzernverantwortungsinitiative

Die Koalition «Christ: innen für Klimaschutz» ruft auf, sich für die neu lancierte Konzernverantwortungsinitiative stark zu machen, sich an der Unterschriftensammlung zu beteiligen und für die Anliegen der Initiative zu mobilisieren.

In nur 14 Tagen hat die Koalition für Konzernverantwortung 183’661 Unterschriften gesammelt! Jetzt geht es darum, die Unterstützung sichtbar zu machen und alle unterschriebenen Unterschriftbögen noch einzuschicken: 

Umweltverantwortungsinitiative

Am 9. Februar 2025 stimmte die Schweizer Stimmbevölkerung über die Umweltverantwortungsinitiative ab. Die Christ:innen für Klimaschutz riefen auf, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und die Initiative anzunehmen. Die Stellungnahme ist unten verlinkt.

Medienbericht auf ref.ch: Der unfertige Umweltschutz

Klimakonferenz in Brasilien vom 10. bis 21. November 2025

Sie können unsere Anliegen auch unabhängig von politischen Vorlagen unterstützen:

Weiter unten, unter «Über uns» finden Sie noch weitere Informationen.

Statements von kirchlichen Institutionen / Organisationen zum Klimaschutz
Logo Kirchgemeinde/Organisation
«femmes protestantes engagieren sich für feministische Klimagerechtigkeit. Aus Verantwortung für Mensch und Mitwelt setzen sie sich für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft für alle ein.»
femmes protestantes
Logo Kirchgemeinde/Organisation
«Die Schönheit der Natur erfüllt uns mit grosser Ehrfurcht. Die Kräfte der Natur zeigen uns unser Ausgeliefertsein. In der Verbundenheit mit Gott leben wir unsere Verantwortung für seine Schöpfung.»
Reuss-Institut Luzern
Logo Kirchgemeinde/Organisation
«Wir stehen für Frieden, Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung ein, damit auch zukünftige Generationen die Vielfalt unserer Natur erleben können.»
Kirchgemeinde Münster, Bern
Logo Kirchgemeinde/Organisation
«Die Klimakrise bedroht die Chance auf ein Leben in Fülle. Sie entzieht unzähligen Menschen ihre Lebensgrundlage – sehr häufig ohne, dass diese Menschen einen essentiellen Beitrag zur Klimaerwärmung leisten. Mit einem Ja zum Klimaschutzgesetz kommen wir der Klimagerechtigkeit einen Schritt näher.»
Daniel Otth, Synodalrat für Soziales und Ökologie der Katholischen Kirche im Kanton Zürich
Logo Kirchgemeinde/Organisation
«Con la questione climatica scopriamo che l'amore del prossimo non solo deve riguardare tutte le persone nostre contemporanee in ogni luogo del pianeta siano, ma anche quelle che nasceranno in futuro. »
Chiesa Evangelica Riformata nel Ticino
Logo Kirchgemeinde/Organisation
««Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.» Diese indianische Weisheit spricht uns aus dem Herzen. Wir wollen den kommenden Generationen eine lebenswerte Schöpfung erhalten und unterstützen alle Initiativen zu mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.»
Seelsorgeteam und Pfarreirat der Pfarrei Bruder Klaus Liestal

Setzt sich Ihre Kirchgemeinde oder Pfarrei  ebenfalls für den Klimaschutz ein? Wir veröffentlichen gerne Ihren Beitrag an dieser Stelle. Vielen Dank für die Unterstützung!

Stimmen zum Klimaschutz
«Die Erde ist unser Zuhause und die Heimat aller Lebewesen. Ich stimme JA, für einen grundlegenden Kurswechsel zugunsten der Vielfalt, Integrität und Schönheit der Mutter Erde.»
Theologin 
Dorothea Loosli
Freischaffend
«Diese Abstimmung kann uns als Christ:innen nicht egal sein! Mit einem JA können wir Verantwortung übernehmen und einen ersten Schritt in Richtung Klimagerechtigkeit gehen.»
Sarah Bach
Pfarrerin der Ev.-meth. Kirche, Doktorandin der Uni Zürich, Teil der Christlichen Klimaaktion
«Stoppen wir gemeinsam den verheerende Klimawandel. Jetzt ist Handeln angesagt. Darum stimme ich Ja zum Klimaschutz-Gesetz. »
Sabine Ziegler
Umweltbeauftragte / Grüner Güggel Kirchgemeinde Zürich
«Die Industrienationen sind die Hauptverursacher der Klimaerwärmung, aber es leiden vor allem die Menschen im globalen Süden. Engagieren wir uns für mehr Klimagerechtigkeit!»
Dr.  
Simone Fopp Müller
Pfarrerin, Stiftungsrätin HEKS
«Resignieren ist keine Option. Als privilegierter Mensch sehe ich es als meine Pflicht, mich einzusetzen für die Schöpfung, von der wir alle Teil sind. Damit Leben auch morgen noch möglich sein wird.»
Gabriela Allemann
ehem. Präsidentin femmes protestantes (früher EFS)
«Ich unterstütze das Klimaschutz-Gesetz, weil es ein kleiner Schritt ist, unseren ökologischen Fussabdruck zu verringern. Als Christ:innen darf uns diese Welt nicht gleichgültig sein.»
Pfr. Dr. theol. 
Stephan Degen-Ballmer
Pfarrer, Erwachsenenbildner in der reformierten Kirche Aargau, ehem. Präsident «oeku Kirchen für die Umwelt»
«Wir sagen Ja zu mehr Klimaschutz, weil es passt! Der Schutz der Schöpfung steht im Leitbild des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds und passt somit zum Selbstverständnis von über 120'000 Frauen und ihrem Einsatz für eine gerechte Welt.»
Simone Curau-Aepli
ehem. Präsidium Frauenbund Schweiz
Über uns

Kirchliche und christliche Organisationen haben sich in der Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» zusammen-geschlossen. Ziel der Koalition war die Annahme des Klimaschutz-Gesetzes am 18. Juni 2023. Im Klimaschutz-Gesetz sehen die «Christ:innen für Klimaschutz» einen sozial und wirtschaftlich verantwortbaren Weg zur Erreichung der Klimaziele. 

Die vom Menschen verursachte Klimakrise ist eindeutig belegt, wissenschaftlich vom Weltklimarat und im realen Leben durch Hitzewellen, Waldbrände, schmelzende Gletscher, Dürren,  Überschwemmungen, den ansteigenden Meeresspiegel und weitere Wetterextreme. Die Bevölkerung anerkennt die wissenschaftlichen Fakten und will eine rasche Änderung in der Klimapolitik.

Wir sehen: Die Klimakrise ist akut, sie ist eine Natur- und Menschheitskatastrophe von einem in der bisherigen Geschichte der Menschheit nicht gekannten Ausmass.
Die industrialisierten Länder nehmen ihre Verantwortung erst ansatzweise wahr und treiben den Klimawandel weiter voran. Die Schweiz lebt über ihre Verhältnisse und ist mitverantwortlich für die fortschreitende Klimaerhitzung.

Klimaschutz ist Ausdruck einer umfassenden Verantwortung für die Schöpfung. Es geht um den Schutz der Lebensgrundlagen für alle Lebewesen, heute und in Zukunft. Als kirchliche und christliche Organisationen unterstützen wir politische Entscheidungen, die Lösungen für die Klima- und Biodiversitätskrise bieten.

 

Weitere Materialien: