



Umweltpolitik
«oeku Kirchen für die Umwelt» ist davon überzeugt, dass es die Aufgabe der Menschen ist, in der von Gott geschaffenen Welt verantwortlich zu haushalten. Als Menschen schützen wir die empfindlichen, natürlichen Gleichgewichte und respektieren alle Mitgeschöpfe.
Die oeku tritt dafür ein, dass sich unsere Gesellschaft Grenzen setzt, um künftigen Generationen ein würdiges Leben in einer intakten Schöpfung zu ermöglichen. Schöpfungstheologische Überlegungen oder Bekenntnisse sind nur glaubwürdig, wenn sie praktische Konsequenzen haben: eine Kirchgemeinde kann das Umweltmanagement Grüner Güggel einführen oder sie wagt es, sich aus dem Glauben heraus zu politischen Sachfragen zu äussern.
«oeku Kirchen für die Umwelt» hat darum seit ihrer Gründung immer wieder aus schöpfungstheologischen und umweltethischen Überlegungen heraus zu politischen Vorlagen Stellung genommen, insbesondere zur Energie-, Klima- und Verkehrspolitik, zum Umgang mit Tieren, dem Boden und der Biodiversität.
Um ihre Ziele zu verfolgen, vernetzt sich die oeku mit befreundeten Organisationen in Kirche und Gesellschaft. Die oeku ist seit vielen Jahren Mitglied der Klima-Allianz, der Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit KLUG sowie der Allianz Atomausstieg.
Nachrichten zur Umweltpolitik
Frühere Stellungnahmen
Stellungnahmen der oeku
- Stellungnahme der oeku zum Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen (2024)
- Stellungnahme der Christ:innen für Klimaschutz zur Biodiversitäts-Initiative (2024)
- Medienmitteilung der Christ:innen für Klimaschutz zum Strom-Gesetz (2024)
- Positionspapier der Christ:innen für Klimaschutz zum Klimaschutz-Gesetz (2023)
- Stellungnahme zu Trinkwasser- und Pestizidinitiative (2021)
- Grundlagenpapier zum CO2-Gesetz (2021)
- oeku-Medienmitteilung zum Jagdgesetz (2020)
- oeku-Medienmitteilung zur Konzernverantwortungsinitiative (2020)
- oeku-Medienmitteilung zur Energiestrategie 2050 (2017)
- Ausführliche Stellungnahme der oeku zur Energiestrategie 2050 (2017)
Kirchliche Stellungnahmen
- Evang.-ref. Kirche Schweiz EKS: Warum Nachhaltigkeit auch ein Thema für die Kirchen ist (2022)
- Standpunkt des Synodalrates der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn zur Klimakrise (2019)
- Website zur 2000-Watt-Gesellschaft von Refbejuso
- Kirchen fordern gerechte Klimapolitik (2018)
- COP21: Schweizer Kirchen appellieren an den Bundesrat (2015)
- Enzyklika Laudato Si' von Papst Franziskus (2015)
Vernehmlassungsantworten der oeku
Veranstaltungen
Kirchgemeinden auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität
Mit dem Grünen Datenkonto die eigene Treibhausgasbilanzierung erstellen.
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Probstei Wislikofen (kath. Kirche Aargau).
Inhalte (u.a.)
- Klimaziele des Kantons Aargau: 2040/2050 – Chancen und Erwartungen an Kirchgemeinden
- Laudato si’ und Schöpfungsverantwortung: spirituelle Motivation für konkretes Handeln
- Praktischer Teil: Teilnehmende arbeiten mit ihren eigenen Heiz- und Stromrechnungen und erfassen Daten direkt ins System
- Fördermöglichkeiten, Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinden
Kursziele
Die Teilnehmenden:
- verstehen die kantonalen Zielsetzungen und die kirchliche Verantwortung im Klimaschutz,
- lernen das Grüne Datenkonto als praxiserprobtes und kostengünstiges Instrument zur Treibhausgas-Bilanzierung kennen,
- erhalten einen Einblick in ein alternatives System zum Vergleich,
- erarbeiten direkt erste Bilanzierungsdaten anhand eigener Rechnungen,
Methoden
Inputreferate, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit, Austausch und Diskussion.
Kosten
195 CHF inklusive Mittagessen und Pausenkaffee.
Anmeldung über www.propstei.ch (auf „Website des Veranstalters“ klicken)