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oeku-Präsidentin Vroni Peterhans an der Klima-Demo 2019

Umweltpolitik

«oeku Kirchen für die Umwelt» ist davon überzeugt, dass es die Aufgabe der Menschen ist, in der von Gott geschaffenen Welt verantwortlich zu haushalten. Als Menschen schützen wir die empfindlichen, natürlichen Gleichgewichte und respektieren alle Mitgeschöpfe.

Die oeku tritt dafür ein, dass sich unsere Gesellschaft Grenzen setzt, um künftigen Generationen ein würdiges Leben in einer intakten Schöpfung zu ermöglichen. Schöpfungstheologische Überlegungen oder Bekenntnisse sind nur glaubwürdig, wenn sie praktische Konsequenzen haben: eine Kirchgemeinde kann das Umweltmanagement Grüner Güggel einführen oder sie wagt es, sich aus dem Glauben heraus zu politischen Sachfragen zu äussern.

«oeku Kirchen für die Umwelt» hat darum seit ihrer Gründung immer wieder aus schöpfungstheologischen und umweltethischen Überlegungen heraus zu politischen Vorlagen Stellung genommen, insbesondere zur Energie-, Klima- und Verkehrspolitik, zum Umgang mit Tieren, dem Boden und der Biodiversität.

Um ihre Ziele zu verfolgen, vernetzt sich die oeku mit befreundeten Organisationen in Kirche und Gesellschaft. Die oeku ist seit vielen Jahren Mitglied der Klima-Allianz, der Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit KLUG sowie der Allianz Atomausstieg.

Nachrichten zur Umweltpolitik

19. Mai 2026
Am Weltbienentag beginnt die Unterschriftensammlung für die Bienen-Initiative
Eine breite Allianz aus Imkerverbänden der drei Sprachregionen, Future 3.0 und Naturfreunde Schweiz hat die Volksinitiative «Für die Sicherung der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen durch Insekten (Bienen-Initiative)» lanciert.
8. Mai 2026
Appell der Zivilgesellschaft: Nein zu neuen AKW in der Schweiz
Prominente Stimmen fordern den Nationalrat zum Handeln auf – unterstützen auch Sie den Appell gegen neue AKW.
16. April 2026
Einreichung Finanzplatz-Initiative
Am 16. April wurde die Finanzplatz-Initiative mit 145'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.
22. Januar 2026
Die oeku unterstützt die Lebensmittelschutz-Initiative
Die Lebensmittelschutz-Initiative benötigt noch 7'500 Unterschriften in zwei Wochen!
21. Januar 2026
Keine neuen AKW in der Schweiz
Unterzeichnen Sie den Protestbrief der Allianz Atomausstieg.
14. Januar 2026
Appell: Nein zur undemokratischen Autobahn-Zwängerei 
Unterschreiben Sie jetzt den Appell an Bundesrat Rösti.
18. November 2025
COP 30 – Glaubensgemeinschaften demonstrieren ihre Führungsrolle im Klimaschutz
Heute haben 62 Glaubensgemeinschaften ihren Rückzug (Divestment) aus Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie angekündigt und damit den Verhandlungsführern auf dem UN-Klimagipfel in Brasilien ein starkes Signal gesendet, dass angesichts der schädlichen Auswirkungen der Förderung, des Transports und der Verbrennung fossiler Brennstoffe auf das Klima, die Artenvielfalt und die Menschenrechte ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen dringend erforderlich ist.
2. Juni 2025
Grüner Güggel und Künstliche Intelligenz (ein Gastbeitrag)
Die ref. Kirchgemeinde Eglisau (ZH) führt zur Zeit das Umweltmanagement "Grüner Güggel" ein. Andreas Weber ist Pfarrer in Eglisau und interessiert am Thema Energie. Er weist darauf hin, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz einen grossen Stromverbrauch verursacht, und vermisst die Thematik beim Grünen Güggel. Seinen lesenswerten Gastbeitrag zum Thema "Grüner Güggel und Künstliche Intelligenz" geben wir hier ungekürzt wieder.
19. Mai 2025
Mitgliederversammlung im Kloster Fahr und 10 Jahre Laudato Si'
Die oeku feierte 10 Jahre Laudato Si im Anschluss an ihre Mitgliederversammlung.
21. Januar 2025
Verabschiedung von Kurt Zaugg-Ott und Vorstellung Milena Hartmann
Am 20. Januar 2025 hat die oeku Kurt Zaugg-Ott nach 27-jähriger Anstellung gebührend gefeiert. Er geht Ende Februar in die Pensionierung. Gleichzeitig wurde Milena Hartmann als neue Fachstellenleiterin vorgestellt. 
15. Januar 2025
Die Christ:innen für Klimaschutz sagen JA zur Umweltverantwortungsinitiative
Die Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» ruft auf, am 9. Februar 2025 die Umweltverantwortungsinitiative (eidgenössische Volksinitiative «Für eine verantwortungsvolle Wirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen») anzunehmen. Die Umweltverantwortungsinitiative verlangt, dass die Schweiz ihre Umweltbelastung innerhalb von zehn Jahren so weit reduziert, dass die planetaren Grenzen eingehalten werden.
9. Januar 2025
Unterschriftensammlung für Konzernverantwortungsinitiative läuft
Die Unterschriftensammlung für die Eidgenössische Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Grossunternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (Konzernverantwortungsinitiative) hat am 7. Januar begonnen. Die Initiant:innen haben zum Ziel, die 100'000 Unterschriften innerhalb von 30 Tagen zu sammeln.

Veranstaltungen

18.06. 2026

wandern berühren verbinden – eine Abendwanderung zur Ökospiritualiät

Ort: Katholische Kirche St. Georgen
Beginn: 18. Juni, 2026, 19:00
Ende: 18. Juni, 2026, 21:30
Veranstalter: Katholisch St. Gallen

Was stärkt uns in dieser Zeit der radikalen Krisen?
Jede dieser Abendwanderungen schenkt uns eine neue Sicht und lässt uns unsere Selbstwirksamkeit in diesen schwierigen Tagen zurückgewinnen.

Flyer 

29.08. 2026

Kirchgemeinden auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität

Ort: Propstei Wislikofen, Probsteiweg; 5463 Wislikofen
Beginn: 29. August, 2026, 9:29
Ende: 29. August, 2026, 16:30
Veranstalter: Röm.-kath. Kirche im Aargau, Probstei Wislikofen und oeku

Mit dem Grünen Datenkonto die eigene Treibhausgasbilanzierung erstellen.
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Probstei Wislikofen (kath. Kirche Aargau).  

Inhalte (u.a.)

  • Klimaziele des Kantons Aargau: 2040/2050 – Chancen und Erwartungen an Kirchgemeinden
  • Laudato si’ und Schöpfungsverantwortung: spirituelle Motivation für konkretes Handeln
  • Praktischer Teil: Teilnehmende arbeiten mit ihren eigenen Heiz- und Stromrechnungen und erfassen Daten direkt ins System
  • Fördermöglichkeiten, Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinden

Kursziele

Die Teilnehmenden:

  • verstehen die kantonalen Zielsetzungen und die kirchliche Verantwortung im Klimaschutz,
  • lernen das Grüne Datenkonto als praxiserprobtes und kostengünstiges Instrument zur Treibhausgas-Bilanzierung kennen,
  • erhalten einen Einblick in ein alternatives System zum Vergleich,
  • erarbeiten direkt erste Bilanzierungsdaten anhand eigener Rechnungen,

Methoden

Inputreferate, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit, Austausch und Diskussion.

Kosten
195 CHF inklusive Mittagessen und Pausenkaffee.

Anmeldung über www.propstei.ch (auf „Website des Veranstalters“ klicken)