





Grüner Güggel
Das Umweltmanagementsystem UMS Grüner Güggel hilft Kirchgemeinden bei der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Es dient der Optimierung des Ressourcenverbrauchs, spart Betriebskosten und wirkt langfristig und motivierend über die Gemeindegrenzen hinaus.
Service
Der Leitfaden zum UMS Grüner Güggel kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Ausgebildete Umweltberatende begleiten Kirchgemeinden anhand dieses Leitfadens durch die zehn Schritte.
Das Grüne Datenkonto leistet bei der Kontrolle des Ressourcenverbrauchs wertvolle Dienste.
Wie viel Strom, Wärmeenergie, Papier oder Wasser verbraucht eine Kirchgemeinde pro Jahr? Das Grüne Datenkonto zeigt’s!
Kollektivmitglieder der oeku nutzen das Datenkonto kostenlos.
Voraussetzungen für die Anmeldung zum UMS Grüner Güggel sind 1.) ein Beschluss der zuständigen Behörde (meist KGR oder Kirchenpflege) und 2.) eine Mitgliedschaft beim Verein oeku Kirchen für die Umwelt.
Das Anmeldeformular finden Sie hier.
Lehrgang «Kirchliches Umweltmanagement»
Die Fachstelle oeku bildet kirchliche Umweltberatende aus. Diese verfügen über das Know-how, wie das UMS Grüner Güggel bei einer Kirchgemeinde eingeführt wird.
Über 100 Personen haben diesen Lehrgang bereits absolviert. Sie haben zertifizierte Gemeinden besucht und an sechs Tagen im Austausch mit Gleichgesinnten das Wissen erarbeitet, um ihre eigene Gemeinde zum Zertifikat zu führen.
- im Kanton Zürich in Zusammenarbeit mit der ref. Kirche Kanton Zürich (1. Sept. 2026 bis 30. Jan. 2027). Kursdaten und -orte im Flyer. Anmeldung bis 21. August 2026 an .
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gehören zu den Aufgaben einer kirchlichen Leitung. Auch das Umweltmanagement verlangt, dass dieses Thema angegangen wird.
Interessierte Personen für die Funktion des Sicherheitsbeauftragten (SiBe) können sich an Brigitta Bölsteli wenden. Sie ist Kirchliche Umweltberaterin mit Zusatzausbildung in Arbeitssicherheit und führt ein- bis zweimal pro Jahr einen SiBe-Kurs im kirchlichen Umfeld durch. Nächster Kurs auf Anfrage. Genaueres zum Inhalt: SiBe Kurs im Kirchlichen Umfeld.
Im «Konvoi» zum UMS Grüner Güggel
Konvois sind Zusammenschlüsse von Kirchgemeinden, die das Zertifikat Grüner Güggel mit einem gemeinsamen Fahrplan erarbeiten.
Die 10 Schritte gemeinsam zu durchlaufen hat viele Vorteile: Vernetzung, Effizienz und Motivation spielen eine wichtige Rolle.
Verschiedene Landeskirchen organisieren Konvois:
- Im Kanton Zürich: ref. Landeskirche (Information bei Beryl Zah, Umweltbeauftragte, 044 258 91 24, beryl.zah@zhref.ch)
- Im Kanton Aargau: kath. Landeskirche (Information bei Alois Metz; Umweltbeauftragter, 056 438 09 70, )
- Im Kanton Thurgau: kath. Landeskirche (Information bei Gaby Zimmermann; 071 460 17 76, )
Unterstützung für das UMS Grüner Güggel
Die Kirchen in der Schweiz tragen die Arbeit der oeku als Zertifizierungsstelle für das Label «Grüner Güggel» mit.
Sowohl die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS wie auch die Schweizer Bischofskonferenz SBK stellen sich hinter die oeku und empfehlen den Kirchgemeinden und Pfarreien die Einführung des UMS Grüner Güggel.
Die Empfehlungsschreiben im Wortlaut:
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Zertifizierte Gemeinden
- Liste der zertifizierten Gemeinden
(wird vierteljährlich aktualisiert)
Die Umweltberichte der zertifizierten Gemeinden sind in der Regel direkt auf deren Webseite ersichtlich.
Angebote
- Liste Kirchliche Umweltberatende
Diese Personen haben den oeku-Lehrgang zum Grünen Güggel abgeschlossen und begleiten auf Anfrage Kirchgemeinden bei der Einführung des UMS Grüner Güggel.
- Beratung und Vorstellung in Ihrer Gemeinde: Bitte nehmen Sie mit uns per Telefon (031 398 23 45) oder Email () Kontakt auf.
Aktuell
Veranstaltungen
Tauschen statt Kaufen im Tauschmobil
Das viel gereiste Tauschmobil von «My Blue Planet» macht Station in Romanshorn! Vom 30.7. bis 31.8. 2026 parkt es hinter der kath. Kirche und freut sich von 8.00 bis 19.00 Uhr auf viele Gegenstände zum Tauschen und nette Leute, die Haushaltwaren, Spielsachen, Kleider, Accessoires und vieles mehr bringen und mitnehmen. Die Sachen müssen nur sauber und gut erhalten sein und im Tauschmobil Platz finden. Geld braucht man dafür ausnahmsweise mal keines. Dafür bekommen Dinge eine zweite Chance und es schont Umwelt und Klima. Ganz bestimmt sind auch viele kleine Schätze zu entdecken. Das Tauschmobil wird ermöglicht dank: Arbeitskreis christlicher Kirchen, Betula, Claroladen Romanshorn, GRÜNE Romanshorn, Grüner Güggel Romanshorn & TG, Hafenstadt und Energiestadt Romanshorn, SP Romanshorn Umweltschule Thurgau.
Begleitprogramm:
Vernissage mit Dr. Felix Meier, Grossratspräsident
am Montag, 3. August um 18.30 Uhr beim Tauschmobil,
anschliessend feiner Apéro im Treffli nebenan
mit dem Team DrüK, Ursula Haltiner und Carmen Di Rese.
Wo unser Müll landet – mit Corina Huber und Umweltschule Thurgau
Mittwoch 12.8.2026
16.45 Uhr Besichtigung Entsorgungshof Huber, Sommeristrasse 18, 8580 Amriswil
17.30 Uhr Infos, Fragen, Tipps zu Müll, Recycling…Apéro
Anmeldung bis 10.8. an | 071 466 00 33. Mit Velo gut erreichbar, wer Fahrgelegenheit braucht, bitte angeben.
Worte zum Sonntag – Finnissage Tauschmobil
Geschichtentausch zur Verabschiedung des Tauschmobils im Treffli: Gerne heitere und ernste Kurzgeschichten, Gedichte, Zitate, Tests, Nachrichten, Recherchen, Anekdoten, Sprichwörter, Witze, Berichte, Kommentare, Beobachtungen, Prognosen, Karikaturen, Rezepte…rund um «Be- und Ent-sorgen» im weitesten Sinne mitbringen und mitnehmen. Mit Apéro und garniert mit Wegwerfversen von Stöff Sutter und Gaby Zimmermann. Sonntag 30.8. 2026 um 17.00 Uhr im Treffli, Hafenstr. 48a. Gerne Anmeldung bis Mittwoch 26.8. an oder Sekretariat 071 466 00 33, aber auch kurzfristig darf man erscheinen.
Kirchgemeinden auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität
Mit dem Grünen Datenkonto die eigene Treibhausgasbilanzierung erstellen.
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Probstei Wislikofen (kath. Kirche Aargau).
Inhalte (u.a.)
- Klimaziele des Kantons Aargau: 2040/2050 – Chancen und Erwartungen an Kirchgemeinden
- Laudato si’ und Schöpfungsverantwortung: spirituelle Motivation für konkretes Handeln
- Praktischer Teil: Teilnehmende arbeiten mit ihren eigenen Heiz- und Stromrechnungen und erfassen Daten direkt ins System
- Fördermöglichkeiten, Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinden
Kursziele
Die Teilnehmenden:
- verstehen die kantonalen Zielsetzungen und die kirchliche Verantwortung im Klimaschutz,
- lernen das Grüne Datenkonto als praxiserprobtes und kostengünstiges Instrument zur Treibhausgas-Bilanzierung kennen,
- erhalten einen Einblick in ein alternatives System zum Vergleich,
- erarbeiten direkt erste Bilanzierungsdaten anhand eigener Rechnungen,
Methoden
Inputreferate, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit, Austausch und Diskussion.
Kosten
195 CHF inklusive Mittagessen und Pausenkaffee.
Anmeldung über www.propstei.ch (auf „Website des Veranstalters“ klicken)
Links
Die oeku ist Mitglied beim kirchlichen Umweltnetzwerk KirUm und unterstützt folgende Programme:
Förderprogramme
Diese kirchlichen Stellen unterstützen die Einführung des UMS GG finanziell:
Gesamtkirchgemeinden, Pastoralräume