18. Juni, 2026 –
SchöpfungsZeit, Umweltpolitik

Apell an den Bundesrat zur Agenda 2030

In vier Jahren muss die Schweiz die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung erreichen. Doch sie ist weit davon entfernt. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft. Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat voll auf die Bremse.
In einem privilegierten Land wie der Schweiz ist das inakzeptabel! Deswegen fordert die Plattform Agenda 2030 den Bundesrat mit dieser Petition dazu auf, Mut für echte Nachhaltigkeit zu zeigen und seine Verantwortung sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene wahrzunehmen.
Im Hinblick auf den UNO-Gipfel im Juli in New York, wo die Schweiz ihr enttäuschendes Zwischenergebnis präsentiert, fordern sie:
  1. Die konsequente Einhaltung der Verpflichtungen: Die Schweiz soll alles daran setzen, die 2015 ratifizierten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) umzusetzen.
  2. Einen glaubwürdigen Aktionsplan: Die Schweiz soll einen detaillierten Fahrplan vorlegen, der erklärt, wie die Schweiz die Ziele bis 2030 erreichen will – mit verbindlichen und konkreten Massnahmen.

Warum ist das wichtig?

2015 ist die Schweiz gemeinsam mit 193 Nationen eine historische Verpflichtung eingegangen: eine Zukunft zu gestalten, in der der Schutz des Planeten, soziale Gerechtigkeit und eine Wirtschaft im Dienste der Menschen Vorrang vor kurzfristigem Profit haben. Der Bundesrat stand damals an vorderster Front bei der Ausarbeitung dieser Ziele.

Die SchöpfungsZeit und die SDGs

Auch die oeku hat sich fürs Erreichen der Sustainable Development Goals (SDG) eingesetzt. Die SchöpfungsZeit-Broschüren von 2023 bis 2026 sind alle zu Themen der SDGs.