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Artenreicher Garten der Basler Mission in Basel
4055 Basel
Thema: Biodiversität

Ein Bijou unter den Gärten, die sich den einheimischen Wildpflanzen verschrieben haben, ist der Garten der Basler Mission in der Nähe des Spalentors in Basel. Breitsame, Sommer-Adonisröschen, Kornrade, Kuhnelke und Schwarzkümmel sind Beispiele von seltenen einheimischen Pflanzen, die im Missionsgarten gedeihen. Die meisten Besucherinnen und Anwohner schätzen diese Blütenpracht. Einige wenige erachten den Garten als zu wenig gepflegt. Doch Ruderalflächen, also vegetationsarme Rohbodenflächen, und die artenreichen Magerwiesen sind arbeitsintensiv. Regelmässig muss der Gärtner unerwünschte Gräser wie Zwenken auszupfen und um konkurrenzschwache Pflanzen wie Ochsenauge und Lichtnelke herum jäten. Die Pflege ist nicht nur arbeitsintensiv, sondern setzt auch Erfahrung und Fachwissen voraus. Der Gärtner zieht viele Wildpflanzen aus Samen selber an. Andere kauft er bei einer Wildstaudengärtnerei. Bei der Auswahl der Wildpflanzen achtet er darauf, was natürlicherweise in der Umgebung von Basel vorkommt oder einst vorkam. Der Missionsgarten wird nach den Richtlinien von «Bio Suisse» bearbeitet.

Ein grosser Teil der Schnittblumen, die im Restaurant AYLEDO, welches zum Hotel ODELYA gehört, die Gäste erfreuen, stammt aus dem Garten der Basler Mission in der Nähe des Spalentors. Als Schnittblumen bewährt haben sich Zinnien, Löwenmäulchen, Bechermalven, Cosmeen, Dahlien, Rudbeckien, Echinaceen, Gladiolen, Mädchenaugen und Sonnenblumen./cb